Trotz vieler schwerer Verletzungen eine gute Hinrunde gespielt
Der FC Sand hat nun die Vorrunde beendet und beginnt am Samstag mit seinem ersten Spie der Rückrunde gegen den FV 04 Würzburg im heimischen Seestadion. Eine Partie aus der Vorrunde gegen Heibach wird erst im nächsten Jahr nachgeholt. Trotz dieser Hängepartie stehen die Sander mit 37 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz und sind immer noch in Blickweite zum zweiten Tabellenplatz den eben der Gegner vom kommenden Samstag mit 41 Punkten inne hat. Als Ligaprimus zeigte sich in der Vorrunde die TG Höchberg die bereits schon zehn Punkte mehr hat als der FC Sand und es wird wohl sehr schwer werden für die Verfolger da wieder heran zu kommen, hier wird es auch interessant sein wie die Situation beim FC 05 Schweinfurt weitergeht, der momentan noch mit einem Punktabzug von 6 Punkten auf den dritten Platz steht aber gegen dieses Urteil läuft noch eine Berufung. Der Sander Trainer Erwin Albert und sein Co und Torwarttrainer Matthis Bayer mussten in der Vorrunde einige Lücken in ihrer Mannschaft auffüllen die, teilweise auch langfristig, durch Verletzungen entstanden waren. So ist Torjäger Philipp Kutzenberger schon seit dem Ende der vergangenen Saison mit einem Kreuzbandriss außer Gefecht und Andreas Mikitow kam mit der selben Verletzung in der Vorbereitung noch dazu. Seit dem Pokalspiel beim FV Würzburg fehlt auch Marcus Krines mit einer schweren Verletzung und beim Spiel in Coburger zog sich auch Torwart Andreas Muckelbauer einem Schien- und Wadenbeinbruch zu und wird ebenfalls länger fehlen. Aber auch trotz weiterer Verletzungen von zwei – drei Wochen von z.B. Fabian Benkert, Matthias Hoff, Simon Häcker und zuletzt Bernd Pankratz gelang es den Sander Trainer immer wieder eine schlagkräftige Truppe zu stellen und kann so mit 12 Siegen einem Unentschieden und fünf Niederlagen ein gutes Vorrunden - Ergebnis vorweisen. Trotz diesem stolzen Vorrundenergebnis waren die Verantwortlichen in Sand mit der Zuschauerresonanz nicht zufrieden, dies lag aber auch daran, dass es der Spielplan der Vorrunde gar nicht gut mit den Sandern meinte. So hatte man Spitzenreiter Höchberberg schon am zweiten Spieltag im Seestadion und zu dieser Zeit waren die „Kracken“ beim allgemeinen Fußballvolk noch nicht so hoch im Kurs. Die Spitzenspiele gegen FV Würzburg und Schweinfurt 05 musste man auf des Gegners Platz austragen und brachte bei beiden Vereinen über zweieinhalbtausend Zuschauer in dessen Stadien. Das erste Spitzenspiel im Seestadion stieg dann erst am 19 November gegen die Kickers aus Würzburg, wo man auch den besten Zuschauerschnitt der Hinrunde verzeichnen konnte. Nun hoffen die Verantwortlichen auf die Rückrunde, beginnend gleich mit dem Spitzenspiel am Samstag gegen den Würzburger FV auf bessere Zuschauerzahlen denn mit einem Sieg über den FV kann Sand bis auf einem Punkt an den Tabellenzweiten heranrücken und bei der ausstehenden Partie in Haibach lässt das wieder einige Optionen offen. Mit der Konsolidierung der Mannschaft seit der letzten Saison ist es den Sandern mit Ihrem Chefcoach gelungen nicht nur erfolgreichen sondern auch attraktiven Fußball in Sand zu spielen, außerdem ist es auch gelungen junge und hungrige Spieler wie Simon Häcker, Dominick Waltrapp und Matthias Oppermann an die Mannschaft heranzuführen, die ohne Leistungsabfall die Lücken schließen die durch Verletzungen entstehen, Simon Häcker hat sich dabei sogar schon als feste Größe in der Mannschaft gezeigt. Es wäre sowohl für Trainer Erwin Albert, den Spielern als auch für die verantwortlichen des FC Sand eine große Freude, wenn sie das Spitzenspiel am Samstag vor einer stattlichen Zuschauerkulisse austragen könnten und somit auch einmal den Lohn für ihre Mühen und Anstrengungen einfahren könnten.
Erich Barfuß
Spielleiter FC Sand
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